Das folgende ist ein Eperiment, ob man mithilfe der
Kleisterpapiertechnik auch Stoff bedrucken kann. Das Internet hatte dazu
leider nichts hergegeben, oder ich habe die falschen Suchbegriffe
benutzt. ;-)
Ergebnis: ja, das geht!
Ich habe normale Stoffmalfarben verwendet, das bekleisterte Papier damit eingestrichen und dann strukturiert. Dann eine Negativschablone in Herzform aufgelegt, darauf den Stoff gelegt, glattgestrichen, angepreßt, abgezogen - und mein Kleisterpapiermuster war auf den Stoff übertragen.
Diese bedruckten Herzchen habe ich auf eine Schürze hier (link) genäht. Die Herzen sind ohne Negativschablone bedruckt; da sie schon fertig genäht waren, habe ich sie direkt auf die Farbschicht gelegt.
Besonders fasziniert mich die Möglichkeit, relativ einfach filigrane "weiße" Linien darzustellen, was mit den üblichen Stoffdruck-, Stoffmal- und Färbemethoden nur recht aufwendig zu erreichen ist. Ich bin hingerissen von den vielen neuen gestalterischen Möglichkeiten und werde noch weiter eperimentieren.
Man könnte mit dieser Technik z.B. Baumwollbeutel
bedrucken, jedes Motiv ein Unikat.
Für größere Arbeiten, etwa einen Quadratmeter Stoff, ist diese Technik, auf dem Wohnzimmertisch ausgeführt, vielleicht nicht so gut geeignet. Aber auf einem Tapeziertisch - warum nicht?
Die Schule hat heute auch bei uns wieder begonnen - und ich habe eine Idee: möglicherweise werde ich in der Grundschule eine Nachmittags-AG 'Gestalten mit Farbe, Stoff und Papier' anbieten. Für 4. Klassen. Viertklässler dürften damit nicht allzusehr überfordert sein, denke ich. ;-)
Schöne Herbsttage, Sathiya
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Montag, 8. September 2014
Sonntag, 7. September 2014
Kleisterpapier 2
Diese Buntpapiere aus Kleister und Farbe sind nach einem Buch gearbeitet, das mir meine Freundin ausgeliehen hat. :-)
Der Kleister ist diesmal nicht selbstgekocht, sondern gekaufter Tapetenkleister zum Anrühren. Traumhaft zu verarbeiten! Die Ergebnisse sehen viel feiner und filigraner aus, und die meisten Buntpapiere waren schon nach etwas mehr als einer Stunde trocken. Kurz unter dicken Büchern gepreßt und weitgehend glatt.
Ich übe noch, aber diese Arbeiten sind schon um einiges besser als meine Anfänge vom Sommer.
Meine Jüngste hat selbst einige sehr schöne Blätter erzeugt - und kann zu Recht stolz auf sich sein, eine anspruchsvollere Technik schon allein zu meistern.
Mehr Inspiration findet sich hier: www.buntpapier.org/techniken/kleisterpapier.html (kein Hyperlink)
Viele Grüße, Sathiya
Der Kleister ist diesmal nicht selbstgekocht, sondern gekaufter Tapetenkleister zum Anrühren. Traumhaft zu verarbeiten! Die Ergebnisse sehen viel feiner und filigraner aus, und die meisten Buntpapiere waren schon nach etwas mehr als einer Stunde trocken. Kurz unter dicken Büchern gepreßt und weitgehend glatt.
Stapelweise Buntpapier!!
Ich übe noch, aber diese Arbeiten sind schon um einiges besser als meine Anfänge vom Sommer.
Meine Jüngste hat selbst einige sehr schöne Blätter erzeugt - und kann zu Recht stolz auf sich sein, eine anspruchsvollere Technik schon allein zu meistern.
Mehr Inspiration findet sich hier: www.buntpapier.org/techniken/kleisterpapier.html (kein Hyperlink)
Viele Grüße, Sathiya
Sonntag, 31. August 2014
Furoshiki
Wie man ein Bündel auf japanisch knotet - oder Furoshiki.
Ich habe das seit langem schon ausprobieren wollen, aber nie den rechten Stoff dazu gefunden.
Meine Experimente mit Seidentüchern gingen schief - die Seide ist zu zart und nicht griffig genug.
Im Schrank hatte ich noch ein Stück Blätter-Stoff von Ikea liegen, das ich mit Wachs-Stoffmalstiften verschönert habe. Auf 1 x 1 Meter zurechtgeschnitten, schmal gesäumt und schon war mein Furoshiki-Tuch fertig.
Die Größe 96x96 cm ist als Transport-Tuch für einen Tortenbehälter genau richtig.
Es gibt im Web einige gute Anleitungen, wie man clevere Transportbehältnisse für Gegenstände und Geschenke knotet - z.B. hier: http://www.basteldichblue.com/Basteln/teckniken-1458-furoshiki.deco
Ob das neu ist? Wohl kaum. Die Altvorderen haben vor 100 Jahren durch den Knoten noch einen Stock geschoben und sich das Bündel über die Schulter geschwungen, und sind auf Wanderschaft gegangen... Alles was gut ist, kommt eben irgendwann wieder. ;-) Ich werde ab sofort mein Furoshiki-Tuch in meiner Tasche bei mir haben, um es gezielt statt der ewigen Plastiktüten einzusetzen.
Schönste Grüße, Sathiya
Ich habe das seit langem schon ausprobieren wollen, aber nie den rechten Stoff dazu gefunden.
Meine Experimente mit Seidentüchern gingen schief - die Seide ist zu zart und nicht griffig genug.
Im Schrank hatte ich noch ein Stück Blätter-Stoff von Ikea liegen, das ich mit Wachs-Stoffmalstiften verschönert habe. Auf 1 x 1 Meter zurechtgeschnitten, schmal gesäumt und schon war mein Furoshiki-Tuch fertig.
Die Größe 96x96 cm ist als Transport-Tuch für einen Tortenbehälter genau richtig.
Es gibt im Web einige gute Anleitungen, wie man clevere Transportbehältnisse für Gegenstände und Geschenke knotet - z.B. hier: http://www.basteldichblue.com/Basteln/teckniken-1458-furoshiki.deco
Ob das neu ist? Wohl kaum. Die Altvorderen haben vor 100 Jahren durch den Knoten noch einen Stock geschoben und sich das Bündel über die Schulter geschwungen, und sind auf Wanderschaft gegangen... Alles was gut ist, kommt eben irgendwann wieder. ;-) Ich werde ab sofort mein Furoshiki-Tuch in meiner Tasche bei mir haben, um es gezielt statt der ewigen Plastiktüten einzusetzen.
Schönste Grüße, Sathiya
Sonntag, 10. August 2014
Buchbinden
Ferienprojekt
Aus Papier, Pappe, Faden und Leim ein Buch herstellen - das war der Plan meiner Jüngsten. Das Papier für die Papierblöcke hatte sie schon vor Wochen vorgeschnitten und gefalzt. Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, war der perfekte Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen.
Material:
ein alter Leitzordner - beste feste Buchbinderpappe in den Deckeln, die viel zu schade zum wegwerfen ist
20 Blatt Druckerpapier
das selbstgemachte Kleisterpapier von hier (Link)
Schere, Cutter, Rollschneider, Garn, Nadel und Kleber
Aus dem Ordnerdeckel die Buchdeckel zuschneiden (rundum 1mm größer als die Buchseiten).
Die Buchdeckel mit dem Kleisterpapier beziehen und auf den Rückseite ein kleineres Blatt Papier gegenkleben.
Die Buchseiten vierfach übereinanderlegen, in der Mitte falzen und mit dickem Garn von Hand zu Buchblöcken zusammennähen, die Fäden mäßig straff anziehen, innen verknoten und kurz abschneiden.
Die fertigen Buchblöcke auf Stoß aufeinanderlegen, mit Klammern in der gewünschten Position fixieren. Die außenliegenden Nähfäden mit einem langen Faden zusammenweben, sodaß eine Art gewebtes Band auf dem Buchrücken entsteht.
Zwei Vorsatzblätter zuschneiden und falten. Auf den vorderen und hinteren Buchblock bis 2 cm ab Buchrücken aufkleben, die andere Hälfte gut einkleistern, die vorbereiteten Buchdeckel positionieren und andrücken.
Alles mit Klammern fixieren und gut durchtrocknen lassen. Ich habe mit dem Fön etwas nachgeholfen. Fertig!
Ich finde das "Webband" auf dem Buchrücken schön und werde es sichtbar belassen. Man kann natürlich noch einen Buchrücken aus Stoff, Karton, Leder oder ähnlichem anbringen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Das Projekt "Buchbinden" war ein voller Erfolg! Das fertige Buch wird die Geschichten und Abenteuer meiner Jüngsten aufnehmen, soviel wie hineinpassen. ;-)
Schöne Ferienzeit, Sathiya
Aus Papier, Pappe, Faden und Leim ein Buch herstellen - das war der Plan meiner Jüngsten. Das Papier für die Papierblöcke hatte sie schon vor Wochen vorgeschnitten und gefalzt. Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, war der perfekte Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen.
Material:
ein alter Leitzordner - beste feste Buchbinderpappe in den Deckeln, die viel zu schade zum wegwerfen ist
20 Blatt Druckerpapier
das selbstgemachte Kleisterpapier von hier (Link)
Schere, Cutter, Rollschneider, Garn, Nadel und Kleber
Aus dem Ordnerdeckel die Buchdeckel zuschneiden (rundum 1mm größer als die Buchseiten).
Die Buchdeckel mit dem Kleisterpapier beziehen und auf den Rückseite ein kleineres Blatt Papier gegenkleben.
Die Buchseiten vierfach übereinanderlegen, in der Mitte falzen und mit dickem Garn von Hand zu Buchblöcken zusammennähen, die Fäden mäßig straff anziehen, innen verknoten und kurz abschneiden.
Die fertigen Buchblöcke auf Stoß aufeinanderlegen, mit Klammern in der gewünschten Position fixieren. Die außenliegenden Nähfäden mit einem langen Faden zusammenweben, sodaß eine Art gewebtes Band auf dem Buchrücken entsteht.
Zwei Vorsatzblätter zuschneiden und falten. Auf den vorderen und hinteren Buchblock bis 2 cm ab Buchrücken aufkleben, die andere Hälfte gut einkleistern, die vorbereiteten Buchdeckel positionieren und andrücken.
Alles mit Klammern fixieren und gut durchtrocknen lassen. Ich habe mit dem Fön etwas nachgeholfen. Fertig!
Ich finde das "Webband" auf dem Buchrücken schön und werde es sichtbar belassen. Man kann natürlich noch einen Buchrücken aus Stoff, Karton, Leder oder ähnlichem anbringen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Das Projekt "Buchbinden" war ein voller Erfolg! Das fertige Buch wird die Geschichten und Abenteuer meiner Jüngsten aufnehmen, soviel wie hineinpassen. ;-)
Schöne Ferienzeit, Sathiya
Sonntag, 3. August 2014
Alptraum Schuhe
Ein Alptraum dieses Jahr: Schuhe bzw. Sandalen kaufen.
Ich habe es soo satt, in Dutzend Geschäfte zu laufen, und in allen zusammen kein einziges Paar zu sehen, das für mich in Frage käme. Selbst wenn ich bereit wäre, 300 Euro zu bezahlen. Pro Exemplar. Ich wollte sie noch nicht einmal geschenkt.
Letztens (siehe hier) habe ich aus Verzweiflung mein Sandalenpaar von vor zwei Jahren reanimiert. Es ist ganz gut geworden - ich bin ganz stolz - und es brachte mich dazu, einmal gründlich über die ganze Schuh-Industrie nachzudenken.
Ich habe einige Paare (Industrie-)Schuhe auseinandergenommen, bei denen ich dachte, die wären es eventuell wert, neu aufgebaut zu werden, und auch aus Neugier, und bin aus allen Wolken gefallen.
Wußtet Ihr, daß wir in unseren Schuhen nicht nur Leder oder/und Synthetik, Stoff und etwas Plastik drinhaben (wie bei meinen alten Sandalen), sondern sogar Pappe, Papier, Kork, Styropor, Schaumstoff, synthetische Watte, und in einigen als besonders gesund angepriesenen Modellen zusätzlich auch Holz, Preßholzplatten, Metallschienen, Nieten und Schrauben darin finden können, in variablen Gewichtsanteilen? Manchmal sogar Maschendraht? Das Ganze wird von Unmengen von Kleber und Silicone zusammengehalten. Der reinste Sondermüll! In allen linken Schuhen war außerdem noch ein eingeklebter Chip. Ist wirklich wahr. Zwischen der Lauf- und einer der vielen Innensohlen fest eingeklebt.
Orthopädische Schuhe mit Schienen, Holz und Nieten an jedermans Füßen. Auch an Kinderfüßen. Ich bin schockiert.
Wußtet Ihr, daß mit dem Aufkommen all der modernen Fußbekleidung, mit Dämpfung, hohen Sohlen, Absätzen, engen Fußweiten, geformten Fußbetten, dem synthetischen Hightech-Material, 100 Schuharten für 100 Zwecke auch eine Ausbildung und Erhöhung aller möglicher Fußprobleme und Krankheiten des Bewegungsapparates einhergingen? In Kurzform: je mehr Dämpfung ein Schuh hat, desto weniger Leistung muß der Fuß samt Fuß- und Beinmuskulatur bringen. Das führt zu Verkümmerung der Muskulatur, erhöhtem Verletzungsrisiko und infolge davon zu Beschwerden nicht nur des Bewegungsapparates sondern des gesamten Körpers. Einfaches Beispiel: jeder hat es schon einmal erlebt, wie sehr eine simple Blase an der Ferse das allgemeine Wohlbefinden stören kann, wenn man damit weiterlaufen muß oder wenn man stundenlang zu kleine/zu große Schuhe trägt. Also, warum nochmal quetschen wir unsere Füße in zu kleines, zu enges, zu hohes, zu ungeeignetes Schuhwerk??
Es gibt einen Trend, der versucht, dem etwas entgegenzusteuern - das Barfußlaufen.
Es gibt sogar Läufer, die einen Marathon nur mit dünnen Sohlen an den Füßen oder barfuß laufen.
Barfuß kann und will ich hier in der Großstadt bestimmt nicht laufen. Es gibt hier welche, die tun es, aber - ohne mich. Ich kann bestens darauf verzichten, in Hundehaufen oder Scherben zu treten!
Aber dünne Sandalen, nur bestehend aus einfacher Sohle und Schnur/Riemen müßten dem Barfußgefühl doch ganz nahe kommen? Auch in der Großstadt.
Im Sommer ist das auf jeden Fall eine gesunde Alternative, zumindest in der Freizeit. Wer im Büro oder im Geschäft arbeitet, oder auf festes schützendes Schuhwerk angewiesen ist, hat da leider nicht die Freiheit, sich sein Schuhwerk auszusuchen, aber irgendwann ist der Arbeitstag zuende, und DANN. GEHT´S. LOS. :-)
Lauft, lauft, lauft!
Einen wunderbaren Sommer mit zwei gesunden starken Füßen wünscht Euch Sathiya
Ich habe es soo satt, in Dutzend Geschäfte zu laufen, und in allen zusammen kein einziges Paar zu sehen, das für mich in Frage käme. Selbst wenn ich bereit wäre, 300 Euro zu bezahlen. Pro Exemplar. Ich wollte sie noch nicht einmal geschenkt.
Letztens (siehe hier) habe ich aus Verzweiflung mein Sandalenpaar von vor zwei Jahren reanimiert. Es ist ganz gut geworden - ich bin ganz stolz - und es brachte mich dazu, einmal gründlich über die ganze Schuh-Industrie nachzudenken.
Ich habe einige Paare (Industrie-)Schuhe auseinandergenommen, bei denen ich dachte, die wären es eventuell wert, neu aufgebaut zu werden, und auch aus Neugier, und bin aus allen Wolken gefallen.
Wußtet Ihr, daß wir in unseren Schuhen nicht nur Leder oder/und Synthetik, Stoff und etwas Plastik drinhaben (wie bei meinen alten Sandalen), sondern sogar Pappe, Papier, Kork, Styropor, Schaumstoff, synthetische Watte, und in einigen als besonders gesund angepriesenen Modellen zusätzlich auch Holz, Preßholzplatten, Metallschienen, Nieten und Schrauben darin finden können, in variablen Gewichtsanteilen? Manchmal sogar Maschendraht? Das Ganze wird von Unmengen von Kleber und Silicone zusammengehalten. Der reinste Sondermüll! In allen linken Schuhen war außerdem noch ein eingeklebter Chip. Ist wirklich wahr. Zwischen der Lauf- und einer der vielen Innensohlen fest eingeklebt.
Orthopädische Schuhe mit Schienen, Holz und Nieten an jedermans Füßen. Auch an Kinderfüßen. Ich bin schockiert.
Wußtet Ihr, daß mit dem Aufkommen all der modernen Fußbekleidung, mit Dämpfung, hohen Sohlen, Absätzen, engen Fußweiten, geformten Fußbetten, dem synthetischen Hightech-Material, 100 Schuharten für 100 Zwecke auch eine Ausbildung und Erhöhung aller möglicher Fußprobleme und Krankheiten des Bewegungsapparates einhergingen? In Kurzform: je mehr Dämpfung ein Schuh hat, desto weniger Leistung muß der Fuß samt Fuß- und Beinmuskulatur bringen. Das führt zu Verkümmerung der Muskulatur, erhöhtem Verletzungsrisiko und infolge davon zu Beschwerden nicht nur des Bewegungsapparates sondern des gesamten Körpers. Einfaches Beispiel: jeder hat es schon einmal erlebt, wie sehr eine simple Blase an der Ferse das allgemeine Wohlbefinden stören kann, wenn man damit weiterlaufen muß oder wenn man stundenlang zu kleine/zu große Schuhe trägt. Also, warum nochmal quetschen wir unsere Füße in zu kleines, zu enges, zu hohes, zu ungeeignetes Schuhwerk??
Es gibt einen Trend, der versucht, dem etwas entgegenzusteuern - das Barfußlaufen.
Es gibt sogar Läufer, die einen Marathon nur mit dünnen Sohlen an den Füßen oder barfuß laufen.
Barfuß kann und will ich hier in der Großstadt bestimmt nicht laufen. Es gibt hier welche, die tun es, aber - ohne mich. Ich kann bestens darauf verzichten, in Hundehaufen oder Scherben zu treten!
Aber dünne Sandalen, nur bestehend aus einfacher Sohle und Schnur/Riemen müßten dem Barfußgefühl doch ganz nahe kommen? Auch in der Großstadt.
Im Sommer ist das auf jeden Fall eine gesunde Alternative, zumindest in der Freizeit. Wer im Büro oder im Geschäft arbeitet, oder auf festes schützendes Schuhwerk angewiesen ist, hat da leider nicht die Freiheit, sich sein Schuhwerk auszusuchen, aber irgendwann ist der Arbeitstag zuende, und DANN. GEHT´S. LOS. :-)
Lauft, lauft, lauft!
Einen wunderbaren Sommer mit zwei gesunden starken Füßen wünscht Euch Sathiya
Sonntag, 6. Juli 2014
Tischfußball aus Schuhkarton und Wäscheklammern
Als Fußballverweigerer und WM-Muffel konnte ich mir nie vorstellen, mich je für Fußball zu interessieren. Aber seit man bei jedem Einkauf irgendwelche Fußballsammelkarten bekommt, und die Jüngste mitsamt der ganzen Welt im Fußballfieber schwelgt und überhaupt... ein Zufallsfund auf einem Blog brachte DIE IDEE: ein Tischfußball aus Schuhkarton und Wäscheklammern.
Idee von hier: http://arsprototo.at/do-it-yourself/tischfussball/ (kein Hyperlink)
Ein Riesenspaß für uns alle!
Das Beste daran war das Basteln:
Die Spieler sind aus Wäscheklammern. Die Klammern haben wir weiß und rot/blau bemalt und ihnen sogar echte Spielergesichter gegeben und dazu die Köpfe aus den Sammelkarten ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Stangen sind die zweckentfremdeten Pfeile aus unserem Auf den Spuren Winnetous-Projekt, an denen die Spieler einfach festgeklammert werden. Da die Pfeile uneben und leicht krumm sind, kommt es ab und zu mitten im Spiel dazu, daß einer der Spieler die Grätsche macht oder eine Schwalbe simuliert.... oder der Torwart klemmt. Herrlich! :-))
Der Ball ist ein alter Tischtennisball. Während des Fotografierens habe ich ihn noch im Fußball-Look (mehr oder weniger) bemalt.
Das Spielfeld besteht aus einem Schuhkarton, der mit grünem Papier ausgelegt wurde. Sogar Zuschauer gibt es, Trainer und auch angeklebte Ersatzspieler. Die Tore habe ich mit dem Cutter ausgeschnitten - nach Spielende werden sie einfach zugeklappt. Noch den Deckel drauf und dann ist Ruhe im Karton... ;-)
Unser erstes Turnier haben wir schon gespielt - 12:8 für die Roten. :-))
Ein wundervolles Wochenende - Sathiya
Idee von hier: http://arsprototo.at/do-it-yourself/tischfussball/ (kein Hyperlink)
Ein Riesenspaß für uns alle!
Das Beste daran war das Basteln:
Die Spieler sind aus Wäscheklammern. Die Klammern haben wir weiß und rot/blau bemalt und ihnen sogar echte Spielergesichter gegeben und dazu die Köpfe aus den Sammelkarten ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Stangen sind die zweckentfremdeten Pfeile aus unserem Auf den Spuren Winnetous-Projekt, an denen die Spieler einfach festgeklammert werden. Da die Pfeile uneben und leicht krumm sind, kommt es ab und zu mitten im Spiel dazu, daß einer der Spieler die Grätsche macht oder eine Schwalbe simuliert.... oder der Torwart klemmt. Herrlich! :-))
Der Ball ist ein alter Tischtennisball. Während des Fotografierens habe ich ihn noch im Fußball-Look (mehr oder weniger) bemalt.
Das Spielfeld besteht aus einem Schuhkarton, der mit grünem Papier ausgelegt wurde. Sogar Zuschauer gibt es, Trainer und auch angeklebte Ersatzspieler. Die Tore habe ich mit dem Cutter ausgeschnitten - nach Spielende werden sie einfach zugeklappt. Noch den Deckel drauf und dann ist Ruhe im Karton... ;-)
Unser erstes Turnier haben wir schon gespielt - 12:8 für die Roten. :-))
Ein wundervolles Wochenende - Sathiya
Dienstag, 1. Juli 2014
Neue Bänder
Neue Bändchen fürs Handgelenk (es sind schon mehr als 14 - kann/muß man schon von Sucht sprechen? Ich hoffe nicht... ;-) )
Tutorials:
Leaves http://www.braceletbook.com/tutorial/58_how-to-make-the-leaves-bracelet.html
Braid http://friendship-bracelets.net/tutorial.php?id=1484
und ich bin auf der Suche nach der ultimativen Methode, dies hier zu knüpfen:
http://de.dawanda.com/product/48604590-Freundschaftsband (kein Hyperlink)
(ich würde ja zur Ansicht zu gern das Original-Bild verwenden, darf aber nicht wegen Urheberrecht und so. Das Armband gefällt mir so gut, daß ich es unbedingt selbst knüpfen will ... hat eventuell zufälligerweise irgendjemand eine Idee oder einen Link oder ein tutorial??? :-) )
Happy knotting! Sathiya
heute bei meertje
Muster in weiß-aqua: Blätter (leaves) und Flechtmuster (braid), und Flechtmuster in orange
hmm - lieber von der einen oder der anderen Seite tragen? Beides sieht schön aus.
Glücksbringer in der Uni - Foto meiner Großen.
Und schon sind die ersten Armbänder verschenkt. :-)
Tutorials:
Leaves http://www.braceletbook.com/tutorial/58_how-to-make-the-leaves-bracelet.html
Braid http://friendship-bracelets.net/tutorial.php?id=1484
und ich bin auf der Suche nach der ultimativen Methode, dies hier zu knüpfen:
http://de.dawanda.com/product/48604590-Freundschaftsband (kein Hyperlink)
(ich würde ja zur Ansicht zu gern das Original-Bild verwenden, darf aber nicht wegen Urheberrecht und so. Das Armband gefällt mir so gut, daß ich es unbedingt selbst knüpfen will ... hat eventuell zufälligerweise irgendjemand eine Idee oder einen Link oder ein tutorial??? :-) )
Happy knotting! Sathiya
heute bei meertje
Sonntag, 29. Juni 2014
Geknüpft
sind diese Freundschaftsbändchen.
Als ich ein Kind war, gabe ich leider nicht gelernt, wie es funktioniert, deswegen mußte ich auf das world wide web zugreifen. Wenn man es einmal verstanden hat, ist es buchstäblich kinderleicht, und man kann sich sogar eigenen Muster ausdenken.
Inspiration und Grund-Anleitung (schräg, zickzack und Herzen) von hier:
http://honestlywtf.com/diy/diy-friendship-bracelet/ (kein Hyperlink)
und Suchbegriff Freundschaftsbänder (viele viele Treffer!!)
Knoten an Knoten... eines schöner als das andere.
Hinreißend finde ich vor allem das Herzchenmuster und die Wild Ones, mit wildem Streifenmuster.
Am besten trägt man alle auf einmal - so sehen sie am besten aus.
Warum sie Freundschaftsbändchen heißen?
Vielleicht deswegen, weil man sie sich so schlecht selbst ums Handgelenk binden kann - und man einen Freund braucht, einem dabei zu helfen. :-)
Auf die Freundschaft - herzliche Grüße, Sathiya
Als ich ein Kind war, gabe ich leider nicht gelernt, wie es funktioniert, deswegen mußte ich auf das world wide web zugreifen. Wenn man es einmal verstanden hat, ist es buchstäblich kinderleicht, und man kann sich sogar eigenen Muster ausdenken.
Inspiration und Grund-Anleitung (schräg, zickzack und Herzen) von hier:
http://honestlywtf.com/diy/diy-friendship-bracelet/ (kein Hyperlink)
und Suchbegriff Freundschaftsbänder (viele viele Treffer!!)
Knoten an Knoten... eines schöner als das andere.
Hinreißend finde ich vor allem das Herzchenmuster und die Wild Ones, mit wildem Streifenmuster.
Am besten trägt man alle auf einmal - so sehen sie am besten aus.
Warum sie Freundschaftsbändchen heißen?
Vielleicht deswegen, weil man sie sich so schlecht selbst ums Handgelenk binden kann - und man einen Freund braucht, einem dabei zu helfen. :-)
Auf die Freundschaft - herzliche Grüße, Sathiya
Donnerstag, 19. Juni 2014
Kleisterpapier
Freizeit- und Kreativprojekt: Kleisterpapier - erste Versuche
Es kommen erstaunliche Kunstwerke zustande, die man ohne weiteres als Geschenkpapier, zum Büchereinbinden, für Karten, als Lesezeichen usw. verwenden kann.
...oder später als Bild einrahmen.
Den Kleister habe ich selbst gemacht - aus Kartoffelstärke und Wasser. :-)
Ja, so sieht wahres Do it youself aus...! :-))
Ein Riesenspaß für meine Jüngste, die sich mit wahrer Begeisterung auf diese neue Technik gestürzt hat.
Nach dem Trocknen wird das Papier noch gepreßt bzw. glattgebügelt und mit Fixativ eingesprüht.
Beste Sommergrüße - Sathiya
Es kommen erstaunliche Kunstwerke zustande, die man ohne weiteres als Geschenkpapier, zum Büchereinbinden, für Karten, als Lesezeichen usw. verwenden kann.
...oder später als Bild einrahmen.
Den Kleister habe ich selbst gemacht - aus Kartoffelstärke und Wasser. :-)
Ja, so sieht wahres Do it youself aus...! :-))
Ein Riesenspaß für meine Jüngste, die sich mit wahrer Begeisterung auf diese neue Technik gestürzt hat.
Nach dem Trocknen wird das Papier noch gepreßt bzw. glattgebügelt und mit Fixativ eingesprüht.
Beste Sommergrüße - Sathiya
Samstag, 14. Juni 2014
Gutschein-Unmut
Das Schulfest ist gekommen und gegangen, übrig blieb ein Gefühl des "Naja" und ein großer Unmut über Gutscheine.
Einerseits finde ich es gut, die Kinder, besonders die Kleinen und Jüngeren nicht mit Geld in der Hand übers Schulgelände laufen zu lassen, sondern ihnen einen Zettel in die Hand zu drücken, auf welchem die zu verzehrenden Speisen aufgedruckt sind und bei Verzehr durchgestrichen werden. Gute Idee. Weniger gut finde ich, daß ein solcher Zettel, Verzehrgutschein genannt, für einen für Schulverhältnisse doch stolzen Preis von 5 Euro gekauft werden mußte. Das Geld kommt direkt in die Schulspendenbüchse und den Schülern zugute.
Nicht verzehrte Speisen werden übrigens nicht rückvergütet - wie es scheint, ein überwältigendes logistisches Problem! Zu schwierig erschien das Ganze, obwohl es so einfach gewesen wäre - man hätte den tatsächlichen Verzehr ja anhand der nichtdurchgestrichenen Angebote nachprüfen können. Aber - was einmal in der Spendenkasse ist, bleibt auch drin... oder haben Sie mal versucht, von einer Sammelbüchsenträgerin Wechselgeld zu bekommen?! ;-)
Für die Erwachsenen gab es ein differenzierteres System - Verzehrbons im Wert von 50 Cent bzw. 1 Euro, sodaß die Kuchen- und Grillstände nicht mit Bargeld hantieren mußten. Das fand ich gut durchdacht - es ist nur eine Kasse nötig.
Was ich für verlorene Gutscheine gesehen habe... überall lagen sie herum, halb"aufgegessen" ;-), und keinen hat es gekümmert. Wieso auch, wenn überall glückliche bis zu den Augenbrauen mit Schokolade verschmierte Kiddies herumrennen? Bares Geld, das... naja.
Was die Kinder wohl daraus lernen? Geld ist nix wert? Kann jederzeit gegen einen bunt bedruckten Zettel ausgetauscht werden? Es macht nichts, wenn es verloren geht - wo das Geld für den einen Gutschein herkam, ist noch viel mehr? Viel essen und trinken für teures Geld ist gleich Spaß ist gleich Fest?
:-)
(ich höre Sie schon - Geld IST buntbedrucktes Papier. Sie haben ja so recht... :-) )
Es ist vorbei, vorüber, Vergangenheit, Geschichte. Schwamm drüber, Ärger abgeschaltet.
Bei allem Ärger bleibt eine gewisse Faszination über die Geschäftstüchtigkeit der Schule.
Ich bin gespannt, wie hoch die Einnahmen aus der Gutschein- und Verzehrbonverkaufsaktion ausgefallen sind, mit welchen Zahlen sich die Schule schmücken wird. Man rechne: vier Klassenzüge je vier Klassen je 25 Schüler mal 5 Euro plus je Schüler ein Elternteil je 50 Cent bis 2 Euro ergibt eine Einnahme von plusminus ungefähr? Zusätzlich lief noch eine Tombola mit 200 bis 500 Losen, je Los 50 Cent (diese Zahlen sind leider nicht genau, sorry).
Auflösung folgt am Montag oder Dienstag, wenn ich die Zahlen per mail bekommen habe. :-)
Schönes Wochenende, Sathiya
Einerseits finde ich es gut, die Kinder, besonders die Kleinen und Jüngeren nicht mit Geld in der Hand übers Schulgelände laufen zu lassen, sondern ihnen einen Zettel in die Hand zu drücken, auf welchem die zu verzehrenden Speisen aufgedruckt sind und bei Verzehr durchgestrichen werden. Gute Idee. Weniger gut finde ich, daß ein solcher Zettel, Verzehrgutschein genannt, für einen für Schulverhältnisse doch stolzen Preis von 5 Euro gekauft werden mußte. Das Geld kommt direkt in die Schulspendenbüchse und den Schülern zugute.
Nicht verzehrte Speisen werden übrigens nicht rückvergütet - wie es scheint, ein überwältigendes logistisches Problem! Zu schwierig erschien das Ganze, obwohl es so einfach gewesen wäre - man hätte den tatsächlichen Verzehr ja anhand der nichtdurchgestrichenen Angebote nachprüfen können. Aber - was einmal in der Spendenkasse ist, bleibt auch drin... oder haben Sie mal versucht, von einer Sammelbüchsenträgerin Wechselgeld zu bekommen?! ;-)
Für die Erwachsenen gab es ein differenzierteres System - Verzehrbons im Wert von 50 Cent bzw. 1 Euro, sodaß die Kuchen- und Grillstände nicht mit Bargeld hantieren mußten. Das fand ich gut durchdacht - es ist nur eine Kasse nötig.
Was ich für verlorene Gutscheine gesehen habe... überall lagen sie herum, halb"aufgegessen" ;-), und keinen hat es gekümmert. Wieso auch, wenn überall glückliche bis zu den Augenbrauen mit Schokolade verschmierte Kiddies herumrennen? Bares Geld, das... naja.
Was die Kinder wohl daraus lernen? Geld ist nix wert? Kann jederzeit gegen einen bunt bedruckten Zettel ausgetauscht werden? Es macht nichts, wenn es verloren geht - wo das Geld für den einen Gutschein herkam, ist noch viel mehr? Viel essen und trinken für teures Geld ist gleich Spaß ist gleich Fest?
:-)
(ich höre Sie schon - Geld IST buntbedrucktes Papier. Sie haben ja so recht... :-) )
Es ist vorbei, vorüber, Vergangenheit, Geschichte. Schwamm drüber, Ärger abgeschaltet.
Bei allem Ärger bleibt eine gewisse Faszination über die Geschäftstüchtigkeit der Schule.
Ich bin gespannt, wie hoch die Einnahmen aus der Gutschein- und Verzehrbonverkaufsaktion ausgefallen sind, mit welchen Zahlen sich die Schule schmücken wird. Man rechne: vier Klassenzüge je vier Klassen je 25 Schüler mal 5 Euro plus je Schüler ein Elternteil je 50 Cent bis 2 Euro ergibt eine Einnahme von plusminus ungefähr? Zusätzlich lief noch eine Tombola mit 200 bis 500 Losen, je Los 50 Cent (diese Zahlen sind leider nicht genau, sorry).
Auflösung folgt am Montag oder Dienstag, wenn ich die Zahlen per mail bekommen habe. :-)
Schönes Wochenende, Sathiya
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