Mittwoch, 24. September 2014

Must have Jacke

Diese Jacke hier ist ein Traum:
http://www.garnstudio.com/lang/de/visoppskrift.php?d_nr=106&d_id=1&lang=de

An den nun wieder langen Herbstabenden werde ich genau so eine Jacke stricken.

http://www.garnstudio.com/drops/mag/106/1/1-1.jpg
(Bild von Garnstudio)



Schönste Herbstage allen!

Dienstag, 16. September 2014

Der alte Geiger

... spielt sein letztes Lied. 

gefunden hier: http://josephinechaos.wordpress.com/2014/09/15/pachelbels-kanon/ (kein Hyperlink)

Freitag, 12. September 2014

Stoffdruck mit Kleisterpapier 2

Mehr Stoffdruck via Kleisterpapier.
Erste Versuche hier (link) .

 Experimente mit Farben und Formen


Kringel und Ranken sind mit dem Pinselrücken gezogen

Wellenmuster. Das Muster ist mit einer alten Bankkarte, an deren Rand ich Zacken ausgeschnitten habe, gezogen. Der freie Streifen entstand beim Drucken unabsichtlich durch eine Falte im Stoff - er teilt das Muster auf eine interessante Weise!

Liebe Grüße, Sathiya

Dienstag, 9. September 2014

Lecker Brötchen

Mein Lieblingsrezept für Brötchen und Weißbrot

450 g Weizenmehl Type 550
1 1/2 Teelöffel Salz
1/2 Würfel frische Hefe
250 ml warmes Wasser
1 Teelöffel Honig
2-3 Eßlöffel Raps- oder Walnußöl

Die Hefe mit dem Honig in warmem Wasser auflösen, mit Mehl, Salz und Öl in eine Rührschüssel geben, alles kurz mischen und mit den Knethaken des Handrührgerätes ca. 5-10 Minuten verkneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist. Je länger, desto besser. Mit einem Tuch abdecken und stehenlassen, bis sich das Volumen verdreifacht hat. Das dauert ungefähr eine Stunde. Je länger der Teig ruht, desto besser wird er. Mein Teig kommt immer aus der Schüssel 'gekrochen', wenn er fertig gegangen ist. ;-) Man kann ihn auch ohne weiteres über Nacht in den Kühlschrank stellen und erst am nächsten (oder übernächsten) Morgen formen und backen.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben, noch einmal leicht durchkneten und in 12 Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Strang von ca. 30 cm Länge formen und schneckenförmig zusammenrollen. Aufs Blech setzen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Brötchen in 25 Minuten golden backen.

für Weißbrot: den Teig in eine Brotform geben, und bei 200 Grad 40 Minuten backen

für kernig-würzige Brötchen: 50 g Weizenmehl durch 50g Roggenmehl ersetzen und eine kleine Spur mehr Hefe verwenden.

Den gleichen Teig kann man auch wunderbar für Pizza oder Flammkuchen verwenden - dazu einfach vierteln, jedes Stück rund ausrollen, nach Belieben belegen und bei 225-250 Grad 12-15 Minuten backen.

Bon Appetit!  Sathiya

Montag, 8. September 2014

Stoffdruck mit Kleisterpapier

Das folgende ist ein Eperiment, ob man mithilfe der Kleisterpapiertechnik auch Stoff bedrucken kann. Das Internet hatte dazu leider nichts hergegeben, oder ich habe die falschen Suchbegriffe benutzt. ;-)
Ergebnis: ja, das geht!



Ich habe normale Stoffmalfarben verwendet, das bekleisterte Papier damit eingestrichen und dann strukturiert. Dann eine Negativschablone in Herzform aufgelegt, darauf den Stoff gelegt, glattgestrichen, angepreßt, abgezogen - und mein Kleisterpapiermuster war auf den Stoff übertragen.

Diese bedruckten Herzchen habe ich auf eine Schürze hier (link) genäht. Die Herzen sind ohne Negativschablone bedruckt; da sie schon fertig genäht waren, habe ich sie direkt auf die Farbschicht gelegt.

Besonders fasziniert mich die Möglichkeit, relativ einfach filigrane "weiße" Linien darzustellen, was mit den üblichen Stoffdruck-, Stoffmal- und Färbemethoden nur recht aufwendig zu erreichen ist. Ich bin hingerissen von den vielen neuen gestalterischen Möglichkeiten und werde noch weiter eperimentieren.

Man könnte mit dieser Technik z.B. Baumwollbeutel bedrucken, jedes Motiv ein Unikat.
Für größere Arbeiten, etwa einen Quadratmeter Stoff, ist diese Technik, auf dem Wohnzimmertisch ausgeführt, vielleicht nicht so gut geeignet. Aber auf einem Tapeziertisch - warum nicht?

Die Schule hat heute auch bei uns wieder begonnen - und ich habe eine Idee: möglicherweise werde ich in der Grundschule eine Nachmittags-AG 'Gestalten mit Farbe, Stoff und Papier' anbieten. Für 4. Klassen. Viertklässler dürften damit nicht allzusehr überfordert sein, denke ich. ;-)

Schöne Herbsttage, Sathiya

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Sonntag, 7. September 2014

Kleisterpapier 2

Diese Buntpapiere aus Kleister und Farbe sind nach einem Buch gearbeitet, das mir meine Freundin ausgeliehen hat. :-)


Der Kleister ist diesmal nicht selbstgekocht, sondern gekaufter Tapetenkleister zum Anrühren. Traumhaft zu verarbeiten! Die Ergebnisse sehen viel feiner und filigraner aus, und die meisten Buntpapiere waren schon nach etwas mehr als einer Stunde trocken. Kurz unter dicken Büchern gepreßt und weitgehend glatt.

Stapelweise Buntpapier!!

Ich übe noch, aber diese Arbeiten sind schon um einiges besser als meine Anfänge vom Sommer.
Meine Jüngste hat selbst einige sehr schöne Blätter erzeugt - und kann zu Recht stolz auf sich sein, eine  anspruchsvollere Technik schon allein zu meistern.

Mehr Inspiration findet sich hier:  www.buntpapier.org/techniken/kleisterpapier.html (kein Hyperlink)

Viele Grüße, Sathiya

Sonntag, 31. August 2014

Furoshiki

Wie man ein Bündel auf japanisch knotet - oder Furoshiki.


Ich habe das seit langem schon ausprobieren wollen, aber nie den rechten Stoff dazu gefunden.
Meine Experimente mit Seidentüchern gingen schief - die Seide ist zu zart und nicht griffig genug.
Im Schrank hatte ich noch ein Stück Blätter-Stoff von Ikea liegen, das ich mit Wachs-Stoffmalstiften verschönert habe. Auf 1 x 1 Meter zurechtgeschnitten, schmal gesäumt und schon war mein Furoshiki-Tuch fertig.



Die Größe 96x96 cm ist als Transport-Tuch für einen Tortenbehälter genau richtig.
Es gibt im Web einige gute Anleitungen, wie man clevere Transportbehältnisse für Gegenstände und Geschenke knotet - z.B. hier: http://www.basteldichblue.com/Basteln/teckniken-1458-furoshiki.deco

Ob das neu ist? Wohl kaum. Die Altvorderen haben vor 100 Jahren durch den Knoten noch einen Stock geschoben und sich das Bündel über die Schulter geschwungen, und sind auf Wanderschaft gegangen... Alles was gut ist, kommt eben irgendwann wieder. ;-) Ich werde ab sofort mein Furoshiki-Tuch in meiner Tasche bei mir haben, um es gezielt statt der ewigen Plastiktüten einzusetzen.

Schönste Grüße, Sathiya

Sonntag, 10. August 2014

Buchbinden

Ferienprojekt

Aus Papier, Pappe, Faden und Leim ein Buch herstellen - das war der Plan meiner Jüngsten. Das Papier für die Papierblöcke hatte sie schon vor Wochen vorgeschnitten und gefalzt. Da es heute den ganzen Tag geregnet hat, war der perfekte Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen.


Material:
ein alter Leitzordner - beste feste Buchbinderpappe in den Deckeln, die viel zu schade zum wegwerfen ist
20 Blatt Druckerpapier
das selbstgemachte Kleisterpapier von hier (Link)
Schere, Cutter, Rollschneider, Garn, Nadel und Kleber


Aus dem Ordnerdeckel die Buchdeckel zuschneiden (rundum 1mm größer als die Buchseiten).
Die Buchdeckel mit dem Kleisterpapier beziehen und auf den Rückseite ein kleineres Blatt Papier gegenkleben.
Die Buchseiten vierfach übereinanderlegen, in der Mitte falzen und mit dickem Garn von Hand zu Buchblöcken zusammennähen, die Fäden mäßig straff anziehen, innen verknoten und kurz abschneiden.
Die fertigen Buchblöcke auf Stoß aufeinanderlegen, mit Klammern in der gewünschten Position fixieren. Die außenliegenden Nähfäden mit einem langen Faden zusammenweben, sodaß eine Art gewebtes Band auf dem Buchrücken entsteht.
Zwei Vorsatzblätter zuschneiden und falten. Auf den vorderen und hinteren Buchblock bis 2 cm ab Buchrücken aufkleben, die andere Hälfte gut einkleistern, die vorbereiteten Buchdeckel positionieren und andrücken.
Alles mit Klammern fixieren und gut durchtrocknen lassen. Ich habe mit dem Fön etwas nachgeholfen. Fertig!

Ich finde das "Webband" auf dem Buchrücken schön und werde es sichtbar belassen. Man kann natürlich noch einen Buchrücken aus Stoff, Karton, Leder oder ähnlichem anbringen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Das  Projekt "Buchbinden" war ein voller Erfolg! Das fertige Buch wird die Geschichten und Abenteuer meiner Jüngsten aufnehmen, soviel wie hineinpassen. ;-)

Schöne Ferienzeit, Sathiya

Sonntag, 3. August 2014

Alptraum Schuhe

Ein Alptraum dieses Jahr: Schuhe bzw. Sandalen kaufen.
Ich habe es soo satt, in Dutzend Geschäfte zu laufen, und in allen zusammen kein einziges Paar zu sehen, das für mich in Frage käme. Selbst wenn ich bereit wäre, 300 Euro zu bezahlen. Pro Exemplar. Ich wollte sie noch nicht einmal geschenkt.
Letztens (siehe hier) habe ich aus Verzweiflung mein Sandalenpaar von vor zwei Jahren reanimiert. Es ist ganz gut geworden - ich bin ganz stolz - und es brachte mich dazu, einmal gründlich über die ganze Schuh-Industrie nachzudenken.

Ich habe einige Paare (Industrie-)Schuhe auseinandergenommen, bei denen ich dachte, die wären es eventuell wert, neu aufgebaut zu werden, und auch aus Neugier, und bin aus allen Wolken gefallen.

Wußtet Ihr, daß wir in unseren Schuhen nicht nur Leder oder/und Synthetik, Stoff und etwas Plastik drinhaben (wie bei meinen alten Sandalen), sondern sogar Pappe, Papier, Kork, Styropor, Schaumstoff, synthetische Watte, und in einigen als besonders gesund angepriesenen Modellen zusätzlich auch Holz, Preßholzplatten, Metallschienen, Nieten und Schrauben darin finden können, in variablen Gewichtsanteilen? Manchmal sogar Maschendraht? Das Ganze wird von Unmengen von Kleber und Silicone zusammengehalten. Der reinste Sondermüll! In allen linken Schuhen war außerdem noch ein eingeklebter Chip. Ist wirklich wahr. Zwischen der Lauf- und einer der vielen Innensohlen fest eingeklebt.
Orthopädische Schuhe mit Schienen, Holz und Nieten  an jedermans Füßen. Auch an Kinderfüßen. Ich bin schockiert.

Wußtet Ihr, daß mit dem Aufkommen all der modernen Fußbekleidung, mit Dämpfung, hohen Sohlen, Absätzen, engen Fußweiten, geformten Fußbetten, dem synthetischen Hightech-Material, 100 Schuharten für 100 Zwecke auch eine Ausbildung und Erhöhung aller möglicher Fußprobleme und Krankheiten des Bewegungsapparates einhergingen? In Kurzform: je mehr Dämpfung ein Schuh hat, desto weniger Leistung muß der Fuß samt Fuß- und Beinmuskulatur bringen. Das führt zu Verkümmerung der Muskulatur, erhöhtem Verletzungsrisiko und infolge davon zu Beschwerden nicht nur des Bewegungsapparates sondern des gesamten Körpers. Einfaches Beispiel: jeder hat es schon einmal erlebt, wie sehr eine simple Blase an der Ferse das allgemeine Wohlbefinden stören kann, wenn man damit weiterlaufen muß oder wenn man stundenlang zu kleine/zu große Schuhe trägt. Also, warum nochmal quetschen wir unsere Füße in zu kleines, zu enges, zu hohes, zu ungeeignetes Schuhwerk??

Es gibt einen Trend, der versucht, dem etwas entgegenzusteuern - das Barfußlaufen.
Es gibt sogar Läufer, die einen Marathon nur mit dünnen Sohlen an den Füßen oder barfuß laufen.

Barfuß kann und will ich hier in der Großstadt bestimmt nicht laufen. Es gibt hier welche, die tun es, aber - ohne mich. Ich kann bestens darauf verzichten, in Hundehaufen oder Scherben zu treten!
Aber dünne Sandalen, nur bestehend aus einfacher Sohle und Schnur/Riemen müßten dem Barfußgefühl doch ganz nahe kommen? Auch in der Großstadt.
Im Sommer ist das auf jeden Fall eine gesunde Alternative, zumindest in der Freizeit. Wer im Büro oder im Geschäft arbeitet, oder auf festes schützendes Schuhwerk angewiesen ist, hat da leider nicht die Freiheit, sich sein Schuhwerk auszusuchen, aber irgendwann ist der Arbeitstag zuende, und DANN. GEHT´S. LOS. :-)

Lauft, lauft, lauft!
Einen wunderbaren Sommer mit zwei gesunden starken Füßen wünscht Euch Sathiya

Sonntag, 6. Juli 2014

Tischfußball aus Schuhkarton und Wäscheklammern

Als Fußballverweigerer und WM-Muffel konnte ich mir nie vorstellen, mich je für Fußball zu interessieren. Aber seit man bei jedem Einkauf irgendwelche Fußballsammelkarten bekommt, und die Jüngste mitsamt der ganzen Welt im Fußballfieber schwelgt und überhaupt... ein Zufallsfund auf einem Blog brachte DIE IDEE: ein Tischfußball aus Schuhkarton und Wäscheklammern.
Idee von hier: http://arsprototo.at/do-it-yourself/tischfussball/   (kein Hyperlink)
Ein Riesenspaß für uns alle!







Das Beste daran war das Basteln:
Die Spieler sind aus Wäscheklammern. Die Klammern haben wir weiß und rot/blau bemalt und ihnen sogar echte Spielergesichter gegeben und dazu die Köpfe aus den Sammelkarten ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Stangen sind die zweckentfremdeten Pfeile aus unserem Auf den Spuren Winnetous-Projekt, an denen die Spieler einfach festgeklammert werden. Da die Pfeile uneben und leicht krumm sind, kommt es ab und zu mitten im Spiel dazu, daß einer der Spieler die Grätsche macht oder eine Schwalbe simuliert.... oder der Torwart klemmt. Herrlich! :-))
Der Ball ist ein alter Tischtennisball. Während des Fotografierens habe ich ihn noch im Fußball-Look (mehr oder weniger) bemalt.
Das Spielfeld besteht aus einem Schuhkarton, der mit grünem Papier ausgelegt wurde. Sogar Zuschauer gibt es, Trainer und auch angeklebte Ersatzspieler. Die Tore habe ich mit dem Cutter ausgeschnitten - nach Spielende werden sie einfach zugeklappt. Noch den Deckel drauf und dann ist Ruhe im Karton... ;-)

Unser erstes Turnier haben wir schon gespielt - 12:8 für die Roten. :-))

Ein wundervolles Wochenende - Sathiya

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