Donnerstag, 26. September 2013

Schräg geringeltes und Jeans

Mein Schulmädchen hat ein neues Outfit:
ein schräges Ringelshirt wie ihre große Schwester (hier), extravagant mit Wickeloberteil und überlangen Trompetenärmeln



Das Label des Shirts sitzt auf der Schulter und verdeckt einen Nähfehler. ;-)  Das Label auf der Jeans ist regulär - ich habe es mit den Jeans-Webkanten unterlegt und rot abgesteppt. Sieht schick aus, finde ich.

und zwei Jeans: eine in schönem Blau (Fotos oben), und eine in grün (aus einer abgelegten Jeans von mir recyclet und neu zugeschnitten), beide nach demselben Schnitt aus einer älteren Ottobredesign von 2005, vier aufgesetzte Taschen, ausgestellte Hosenbeine. Die grüne Hose hat einen eingesetzten Keil seitlich des Beines aus besticktem Kontraststoff.


 Schöne Herbstgrüße, Sathiya

Dienstag, 24. September 2013

Neue Saiten

... habe ich auf meine Gitarre aufgezogen.

Neue Seiten werden wohl (hoffentlich demnächst) in unserem Land kennenzulernen sein - wenn die Wahlsiegerin sich an ihr Wahlprogramm hält und ihre Politik nicht nur auf Machterhalt auslegt.

Die neuen Saiten meiner Gitarre klingen göttlich - rein, satt, harmonisch, funkelnagelneu.
Das Herausfriemeln der alten Saiten, das Entstauben (vor allem im Schallkörper war viel Staub, zu einer eigroßen "Wollmaus" geballt), das Einfädeln der neuen Saiten, das Spannen und anschließende Stimmen haben viel Zeit, Geduld, Fingerspitzengefühl und Kraft gekostet. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, selbst nicht genug Kraft aufbringen zu können, um die Wirbel zu drehen, und mich im Geist schon mit der Kombizange hantieren sehen. Ging aber doch per Hand. In den nächsten Tagen müssen sich Gitarre und neue Saiten erst aneinander gewöhnen, und ich muß sie vermutlich noch x-mal stimmen - aber ich bin glücklich. Endlich neue Saiten aufgezogen!

Wie sieht´s hingegen im Land aus?
Wird noch das Alte herausgepfriemelt, der Staub ausgekehrt, der Lack poliert? Und wann werden wohl die neuen S(a)eiten vorgeführt - wann eingefädelt, gespannt, neu gestimmt und endlich schöne Musik gespielt?
Oder bleiben uns womöglich die alten S(a)eiten, ans Neue angehängt, ewig erhalten?


Ich bin leider nicht so zuversichtlich, daß wir in absehbarer Zeit (wenn überhaupt) von S(a)eiten der Politik etwas Harmonisches zu hören bekommen.
Wie heißt es so schön: nach der Wahl ist vor der Wahl. Und anstatt mal eine nachhaltige Politik zu machen, die allen im Land nützt, die die Würde und Selbstbestimmung der Menschen achtet, das Land, seine Reichtümer und Menschen weder ausbeutet noch auf dem Thron eigener persönlicher Eitelkeiten opfert - wird man vermutlich wieder einmal erleben, daß von allen Seiten gemauert wird, keiner persönliche Verantwortung übernehmen will oder kann, die Schuldfrage wie der "Schwarze Peter" im Kreis herumgeschoben wird, und man sich im Übrigen von einer Landtagswahl zur anderen hangelt, quer durchs Land, und eigentlich gar keine Zeit zum regieren hat.
Nach der Regierungsbildung erfolgt eine erste und leider auch letzte Bilanz ihrer Tauglichkeit und Güte - die 100-Tage-Kontrolle (heißt das echt so? bin eben leicht verwirrt - WIE heißt das noch mal?). In der Vergangenheit kam es mir so vor, als ob nur in diesen 100 Tagen von Regierungsbildung bis 100 Tage danach überhaupt sich was bewegt hat. Danach war nur noch Machterhalt und Machtausbau an der Tagesordnung - und wie man seine Schäfchen noch besser gepolstert ins Trockene bekommt.

Neue Saiten braucht das Land.
Besonders, was den Arbeitsmarktsektor und die Sozialgesetzgebung betrifft. Ich könnte wirklich vieles und nur wenig nettes dazu sagen, aber momentan nur soviel - zu einer vernünftigen nachhaltigen sinnvollen Arbeitspolitik gehörte, meiner Meinung nach, ein neues Grundrecht, was Verfassungsrang bekommen müßte: das Recht auf Arbeit. Das Recht, von seiner eigenen Hände Arbeit leben zu können, ohne betteln zu gehen oder von staatlichen Zusatzleistungen abhängig zu sein.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe schon immer gefunden, daß das eben Angesprochene sinngemäß schon im ersten Satz des Grundgesetzes enthalten sei: "die Würde des Menschen ist unantastbar". (Traurig, sehr traurig, daß man sowas fundamentales, existenzielles extra erwähnen muß.)


Neue Saiten eben. Klängen richtig gut, wenn man sie aufzöge, stimmte und ertönen ließe. (falls jemand neue Gitarrensaiten braucht: die hier gezeigte Sorte ist wirklich gut!  ;-)  )

Ich bin vorsichtig optimistisch. Trotz allem.

Beste Grüße, Sathiya

Donnerstag, 5. September 2013

Balance

Die Balance halten - das machen uns diese Steine vor.


Heute am Rhein Nähe Biebricher Schloß gesehen. Die Steine halten vollkommen aus eigener Kraft und Masse, ohne Hilfsmittel, Zement, Kleber oder Keile.
Ich war ungläubig, konnte ich mir doch nicht vorstellen, daß diese Steine in den uns absurd und unmöglich erscheinenden Positionen ohne Hilfsmittel stabil stehen und weder wanken noch umstürzen - und doch ist es so.
Die schiere Masse der Steine und die Erdanziehungskraft machen es möglich - und ein paar findige Menschen, die die Steine aufeinanderstapelten, sorgsam den gemeinsamen Schwerpunkt suchten und alles zusammen ins Gleichgewicht brachten.
Zum Staunen - und möglicherweise auch Nachmachen?



Eines der Balance-Wunder ist uns eingestürzt (wir ungläubigen Menschen - müssen immer alles anfassen, um es glauben zu können!!), und wir haben Minuten damit verbracht, die drei Steine wieder aufeinanderzuschichten und ins Gleichgewicht zu bringen. Die Steine waren echt schwer (schwerer als sie aussahen), und es war nicht besonders leicht, ein gemeinsames stabiles Gleichgewicht zu finden, ohne daß uns der eine oder andere die Füße zerschmettert hätte. Doch wir haben es geschafft! :-) Und sie stehen noch.

Eine lebendige Metapher auf unser Leben - es braucht kaum Anstrengung und nur wenig Zeit, etwas aus dem Gleichgewicht zu bringen. Doch es wieder zu richten, dauert lange, kostet Zeit, Nerven und Anstrengung. Und es gibt mehr Mißerfolge als Erfolge - und machmal stürzt auch alles wieder in sich zusammen.

Nachdenklich, mit besten Grüßen, Sathiya

Mittwoch, 31. Juli 2013

Streuselkuchen mit fruchtiger Schicht


Dieses Rezept habe ich vor kurzem gefunden - es ist genial.
Ich kann ganz gut backen, aber einen so leckeren Kuchen habe ich noch nie hinbekommen. Es ist zwar ziemlich aufwendig, zeitlich gesehen, aber der Aufwand lohnt sich in jedem Fall.

Ich habe den Teig halbiert und jeweils ein kleines Blech mit Streuselkuchen und Zuckerkuchen gebacken.

Zutaten für ein Blech Streuselkuchen

Pâte Fermentée
  • 175g Mehl Type 550
  • 125g Wasser (lauwarm)
  • 2g Hefe  (im Wasser aufgelöst)
  • 3g Salz
Teig
  • Pâte Fermentée
  • 275g Mehl Type 550
  • 50g Dinkelmehl Type 630
  • 175g Milch (lauwarm)
  • 3g Salz
  • 10g Hefe  (in der Milch aufgelöst)
  • 50g Zucker
  • 100g Butter (weich)
Zum Bestreichen
  • 3 El Aprikosenmarmelade
Streusel
  • 400g Mehl Type 550
  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 2g Backpulver
  • ein bisschen Wasser nach Bedarf
Die Zutaten für den Pâte fermente miteinander verkneten und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank fermentieren.

Alle Zutaten bis auf die Butter für 5 min auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine kneten.
Dann weiter 7 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten. Zuletzt die Butter hinzufügen und weiterkneten, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet ist.

Den Teig 1 Stunde gehen lassen.

Währenddessen die Zutaten für die Streuel zu einem bröseligen Teig verkneten. Wenn der Teig sich nicht zu dickeren Bröseln verkneten lässt, ein wenig Wasser hinzufügen.

Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Streuseln bestreuen.

Eine Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Kuchen bei 180°C für ca. 35 min mit Dampf (ein Schüsselchen mit kochendem Wasser gleichzeitig mit dem Kuchen in den Ofen stellen oder eine Kelle Wasser auf den heißen Ofenboden gießen) backen.

Variante Zuckerkuchen: den Teig ausrollen, mit dem Finger Vertiefungen hineindrücken und kleine Butterflöckchen darauf verteilen, diese noch etwas hineindrücken. Einige Esslöffel Zucker (Menge nach Belieben) darüberstreuen. Backen wie beschrieben.

gefunden hier:  www.hefe-und-mehr.de/2013/05/streuselkuchen/   (kein Hyperlink)

mit selbstgemachter Aprikosenmarmelade

 Streuselkuchen

 hier sieht man sehr schön die fruchtige Schicht aus Aprikosenmarmelade

 Zuckerkuchen

das Beste daran ist die leckere Zucker-Butter-Kruste, gleich nach dem luftig-lockeren Boden. ;-)


Viel Vergnügen beim Backen und laßt es euch schmecken!
Beste Grüße, Sathiya

Mittwoch, 24. Juli 2013

Wo wir leben

Dies ist eine spektakuläre Aufnahme der Raumsonde Cassini vom 19.7.2013.
Das hellblaue Pünktchen rechts unterhalb des fragilen F-Ringes,
ist unsere Erde - in 1.446 Milliarden km Entfernung.

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEigJx0ivB4FVn_TUsUmQEJt21EAqvissfExuufpM7ToIcQJGmSUNxPWDWNYFJVhxUuEVNGdRxBSCabbZcQ7YsHJjqKGuFOQYbjWWpwJhrGrqddf8rGw4BQO2x_tk_cLoBnsMqfRUjcouHE/s1600/Zittau_Saturn.jpg

Ein solcher Blick auf unseren Planeten vom fernen Saturn aus relativiert den Blick auf sich selbst. ;-)
(Bildquelle: Nasa)
Sathiya

Dienstag, 23. Juli 2013

Aufmerksam

geworden über   http://weibs-mag.blogspot.de/2013/07/beauty-silikon-macht-nicht-nur-fugen.html (kein Hyperlink)
Ein gut geschriebener nachdenklich machender Artikel über Schönheitsprodukte und ihre Inhaltsstoffe.

Für mich Anlaß und endlich mal an der Zeit, über die Versprechen der Körperpflegeprodukte-Industrie:
  • Haut wird genährt prall rosig jugendlich faltenfrei anti-age vital pfirsich alabaster beneidenswert glatt seidig 
  • Haar wird voluminös aufgepluster geglättet seidenglatt glänzend strahlend weich stark ummantelt repariert recoloriert whatever
und die tatsächliche Wirkungen/Effekte auf unsere Haut und Haar nachzudenken

Viele wundern sich ja seit Jahren über die extreme Zunahme von Zusatz- und Hilfsstoffen in unseren Pflegemitteln, besonders die Verwendung von Silikonen ist stark angestiegen.
Warum ist das so? Weil es ein billiger Zusatzstoff ist, der die technische Verarbeitung der Gels und Cremes erleichtert und die Optik verbessert und man dadurch echte teure Zutaten sparen kann. Die Haut wirkt praller (klar, die "Fugen" werden ja abgedichtet, es kann keine Feuchtigkeit hinein oder hinaus), die Haare glänzender (ebendeswegen), aber die Freude ist nur eine kurzzeitige, der schöne Schein bröckelt schon nach kurzer Zeit, und es muß nachgecremt, nachgewaschen, nachgesprayt, nachgepeelt werden. Das kann doch nur zu Lasten unserer Haut und Haare gehen.
Weniger ist mehr. Weniger Pflege ist mehr Pflege.

Am meisten bringt mich der Werbeslogan für Hautcreme auf die Barrikaden: "nährt die Haut von außen" (gesehen bei einer teuren Creme mit Coenzym Q-10, dem neuen Shooting Star unter den Zutaten).
Ich wundere mich wirklich, wie ein intelligenter Mensch ernsthaft glauben kann, daß die Haut "von außen" genährt werden müsse. Die Haut schließt unseren Körper gegen die Umwelt ab, und soll/darf nichts nach innen durchlassen. Wir plustern mit unserer exzessiven Hautpflege nur die bereits verödeten abgestorbenen oberen Hautschichten auf bzw. entfernen sie mit Gewalt (peeling), um dann den von uns zerstörten Schutzmantel der Haut mit Cremes, Lotionen, Gels künstlich wiederherzustellen. Das hat nichts mit "nähren" zu tun. Wir nähren unsere Haut ausschließlich von innen, über unsere Ernährung: gutes Öl, Wasser, Vitamine, Proteine. Was wir tatsächlich von außen tun können, ist die Schutzbarrriere zu verstärken (per fettreiche Cremes oder Öle) oder sie zu schwächen (peelings, aggressive Kosmetika, Seife). Das muß einem klar sein.
Auch dies hier: wir betreiben nur Oberflächenkosmetik, mit den meisten konventionellen Produkten wird lediglich die Hautoberfläche bearbeitet. Das gilt auch für Bio-Produkte.

Was wir tun können: unsere Haut und Haare in ihrer Funktion unterstützen, durch maßvolle Pflege, die ihre natürlichen Rhythmen nicht unterbricht oder unmöglich macht.


Auf der Suche nach einer Hautcreme, die tatsächlich das hält, was sie verspricht habe ich dies hier
gefunden:   http://www.beyer-soehne.de  (kein Hyperlink)

- die anscheinend weltbeste Gesichtscreme, hergestellt von einem Apotheker.
Da meine Große Pharmazie studiert, hat mich das logischerweise besonders interessiert.

Soll ich eine Probe bestellen, soll ich nicht? ;-)
Meine Lieblingscreme ist leider aus dem Programm des Herstellers genommen worden (man braucht nicht viel davon, deswegen war sie anscheinend nicht profitabel genug), aber ich habe noch etwas, das reicht hoffentlich bis zum Winter.

Beste Grüße, und schönes Darübernachdenken, Sathiya

Montag, 1. Juli 2013

Ferien mit Gipsarm

Hier ist er: der Sommerhit 2013 - Gipsarm. 

Die Jüngste ist beim Spielen über eine Baumwurzel gestolpert, unglücklich aufgekommen und - kracks! - hat sich den linken Arm gebrochen. Dabei noch Glück im Unglück gehabt, daß ein einfacher Gips für erst mal drei Wochen ausreichen soll, und keine Operation notwendig ist.


Ferien mit Gipsarm sind auch neu für mich - wir werden das Beste daraus machen!

Liebe Grüße, und paßt auf, wo ihr hintretet!!!! :-) Sathiya

Freitag, 28. Juni 2013

Fliegenpilz aus Sektkorken

Es gibt einen neuen Blog mit gratis Anleitungen, von Strickliese-kreativ.blogspot.com  (Inken) ins Leben gerufen. Darin ist eine hinreißende Idee zu finden, wie frau aus alten Plastik-Sektkorken eine ganze Reihe von allerliebsten Fliegenpilzen häkeln kann.
http://anleitungsblog.blogspot.de/2013/06/aus-einem-sektkorken-einen-fliegenpilz.html  (kein Hyperlink)

Die Idee gefällt mir so gut, daß ich gleich losgehe, mir mindestens zwei Flaschen Sekt besorge und loshäkele! (wenn ich nach zwei Flaschen noch kann *lach*) oder ich suche mal in der Küche... irgendwo gab´s da doch noch einen...?! ... :-)

Jeder, der eine Anleitung, ein Tutorial, Tips und Tricks gratis zu vergeben hat, darf sich gern dort mal umsehen und seinen Beitrag verlinken oder sich eventuell als Co-Autor freischalten lassen.

Viel Spaß - Sathiya

Donnerstag, 27. Juni 2013

Schwabbel adé

Vor einiger Zeit gefunden : ein gut aufgezogener, auf den ersten Blick für mich allerdings nicht so interessanter Blog über Mode, Shopping, Design, Essen und Hochzeiten, der ziemlich professionell ist.
Ein Design&Food-Blog, namens Ohhh mmmh.

Darin zwischen Design und Werbeposts eine genial geschriebene, superwitzige und schonungslos ehrliche Beschreibung des allerältesten Problems der zivilisierten modernen Frau zu finden - wie nehme ich ab, daß ich mich im Bikini sehen lassen kann, ohne mich meines Bauches, Hüften, Speckröllchen und -rollen, schlaffen Oberarme, Schenkel, Rückenfettes, Busens usw. zu schämen und mich auf dem Weg zum Pool in übergroße Handtücher wickeln zu müssen (frei interpretiert) - war eine große angenehme Überraschung für mich. Vor allem, weil ich mich seit längerem nicht mehr so über einen Blogtext amüsiert habe und Tränen gelacht habe.  Lustig. Sehr lustig.
Zum selberlesen hier:

http://www.ohhhmhhh.de/28436/schwabbel-ade-strand-ole-uber-mein-neues-leben-mit-einem-personal-trainer-der-mich-in-6-wochen-bikinifit-machen-will-haha/  (kein Hyperlink, Text von da)
Auszug:  Die schlechte Nachricht ist: Auf Mallorca scheint die Sonne. Da gibt es Strand. Da trägt man Bikini. Es gibt sogar auf beiden Hochzeiten einen Bikini-Boot-Event.
Mein Bikini ist mein meist gehasstes Kleidungsstück im Moment. Obwohl das arme Ding da gar nichts für kann. Ich habe seit unserer Hochzeit vor zwei Jahren kaum noch Sport gemacht. Kaum ist gelogen – gar keinen. Na gut, ...
.... So. Und jetzt geh ich zur Hecke vor unserem Haus und schneide mein Fahrrad heraus, dass da seit Jahren eingewachsen ist. Und dann wird das Fahrrad fit gemacht und ich fahr damit die 500 Meter bis ins Büro und das Auto macht mal Sommerpause. Und dann koche ich was Köstliches, das trotzdem noch irgendwie gesund ist.
http://www.ohhhmhhh.de/28623/woche-zwei-oder-es-ist-verdammt-schwer-nicht-fremdzugehen/  (kein Hyperlink, Text von da)
Auszug: Am Sonntag habe ich Arlow mit Tim Mälzer betrogen. Während Jumping Jack beleidigt auf der Couch saß. Es gab die Bolognese à la Mälzer, Freunde kamen zu Besuch. Es blieb keine Zeit mehr für Jumping Jack, beziehungsweise ich konnte und wollte auch nicht mehr nach einer Woche Training und mache mit mir selbst aus, dass das okay sei. Genau so wie ein Glas Hugo. Ich hatte ein irre schlechtes Gewissen, aber halleluja, das war der beste Hugo aller Zeiten. ...

Viel Spaß beim Lesen! Und ich hoffe, ich bin nicht die einzige, die das Geschriebene umwerfend komisch und dabei wahr findet, und sich vorgenommen hat, ab sofort mehr Augenmerk auf sich selbst und die Körperhaltung zu haben als darauf, was andere von einem halten und denken. Wobei egal ist, ob frau eine modelmäßige Bikinifigur hat oder nicht (dazu die lapidare Bemerkung eines Freundes: Ob du eine Bikinifigur hast? -ja. - hast du einen Bikini an? - ja. - dann hast du eine Bikinifigur. Punkt).
Auf geht´s!

Mit einem kichernden Augenzwinkern - liebe Grüße, Sathiya

Sonntag, 23. Juni 2013

Mein Lieblingsrezept: Chicken Korma

Chicken Korma, ein Gericht aus der königlichen Mogulküche


Zutaten für zwei Personen
2                            Hühnerbrüste
100 g                     Basmatireis
40 g                       gemahlene Mandeln
30 g                       Mandelblättchen
2                            Knoblauchzehen
1                            Zwiebel
1 Knolle                 Ingwer
1 TL                       Tomatenmark
100 ml                   Sahne
125 ml                   Hühnerfond
                             Olivenöl, zum Anbraten
1 Zweig                  Koriander
2                            Nelken
2                            Kardamomkapseln
1 Prise                    Piment
1 TL                       gemahlener Kreuzkümmel
1 TL                       gemahlener Koriander
1 TL                       gemahlener Kurkuma
                              Chilipulver, zum Würzen
                              schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
                              Salz, aus der Mühle
nach Belieben Kokosraspeln, leicht angeröstet, Cashew-Nüssen, geröstet


Zubereitung:
  • Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Eine Zwiebel abziehen und fein hacken. Die Kardamomkapseln zerdrücken. Die Zwiebel zusammen mit den Kardamomkapseln und den Nelken in die Pfanne geben und so lange dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Einen Topf mit Salzwasser erhitzen und den Reis darin gar kochen.
  • Das Hühnerfleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Eineinhalb Knoblauchzehen abziehen und klein schneiden. Ein Stück Ingwer schälen, reiben und alles mit dem Knoblauch in die Pfanne geben. Nach vier Minuten den Piment, den gemahlenen Kreuzkümmel, den gemahlenen Koriander, das gemahlene Kurkuma und etwas Chilipulver hinzugeben. Das Ganze gut umrühren und kochen lassen. Anschließend das Tomatenmark, die gemahlenen Mandeln, den Hühnerfond und die Sahne dazugeben und einkochen lassen, bis die Soße dicker wird. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne anrösten. Den frischen Koriander zupfen und fein hacken.
  • Das Chicken Korma mit dem Basmatireis auf Tellern anrichten, mit den Mandelblättchen und dem frischen Koriander garnieren und servieren.
  • Wahlweise nach Belieben noch Kokosraspel und Cashewnüsse dazugeben.
Rezept von hier:   http://www.zdf.de/Die-K%C3%BCchenschlacht/Chicken-Korma-24769800.html 

Lecker und einfach zuzubereiten, ohne fertige Würzmischungen oder Würzpasten zu bernötigen.
(Chicken Korma bestelle ich immer in mir unbekannten indischen Restaurants. Schmeckt es mir nicht, dann probiere ich die anderen Curry-Gerichte gar nicht erst... ;-)  )

Schöne Grüße und viel Vergnügen beim Kochen und Genießen, Sathiya 

(Info zum Bild: ich habe das Gericht heute gekocht. Mit Ingwerpulver und ohne Kardamom-Kapseln, die ich nicht hatte, und etwas mehr Kurkumapulver als angegeben, und anstelle des Olivenöls habe ich Butterschmalz verwendet. LECKER! Ich konnte gerade noch rechtzeitig an die Kamera denken und daß ich doch noch ein Bild für diesen Blog brauchte, bevor alles restlos aufgegessen war. *lach* )


verlinkt zu Meine Kochlust  10.8.2014 

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